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 Anneliese Michel (Teil 3)

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AutorNachricht
jogi

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BeitragThema: Anneliese Michel (Teil 3)   So Mai 03, 2009 7:33 am

Weitere Krankheiten

Das neue Schuljahr 1969/70 ging mit Halsschmerzen an, weshalb ihr die Mandeln entfernt wurden. Bald darauf trat eine Rippenfellentzündung auf. Eine Lungenentzündung kam hinzu. Es kam noch schlimmer; denn Anneliese wurde von Lungentuberkulose befallen und längere Zeit bettlägerig. Die Schule konnte sie daher vorerst nicht mehr besuchen. Nicht einmal am Weihnachtsfest konnte die Patientin aufstehen. Die Weihnachtstage, für andere eine Zeit der Freude, für sie eine Zeit des Verzichts! Darf sie hoffen, dass sie bald wieder mit ihren Freundinnen zur Schule fahren würde, oder soll es noch lange dauern, bis sie wieder gesund sein wird? In ihrem Bangen um die Zukunft wendet sie sich voll Innigkeit immer wieder dem Bilde des göttlichen Erlösers und seiner heiligsten Mutter zu und hofft auf ihre Hilfe. Welche Antwort darf sie von dort erwarten? Anfangs Februar 1970 musste Anneliese ins Krankenhaus Aschaffenburg eingeliefert werden. Von dort aus wurde sie am 28. Februar 1970 in die Lungenheilstätte für Kinder und Jugendliche in Mittelberg/Allgäu eingewiesen. Länger als erwartet sollte der Aufenthalt dort dauern. Als sie endlich Ende August des gleichen Jahres nach Hause durfte, kam sie ihren Geschwistern völlig verändert vor. Sie war tatsächlich anders geworden. Früher lustig und aufgelegt, zeigte sie nun Zurückgezogenheit und nur wenig Kontakt mehr zu ihren Angehörigen. Was war da während ihres Aufenthaltes in Mittelberg mit ihr geschehen? Frau Professor Dr. Goodman hat dies mit der einer Wissenschaftlerin eigenen Gründlichkeit erforscht und wie die übrigen Einzelheiten im Leben von Anneliese in ihrem Buch „Anneliese Michel und ihre Dämonen" niedergeschrieben. Mit ihrer Erlaubnis und dem Einverständnis des Verlegers darf ich sie erwähnen. Obwohl Anneliese im Heim in Mittelberg im Schlafsaal mit mehreren Mädchen aus der Oberpfalz zusammen war, fühlte sie sich meist recht einsam. Ihre Zimmergenossinnen verstand sie nicht immer. Und die steinigen, oft von Wolken umgebenen und mit Schnee bedeckten Berge der Alpen ersetzten ihr nicht die gewohnte Gegend der Heimat. In Klingenberg gefiel es ihr ja besonders gut. Oft sagte sie: ,,In Klingenberg ist es am allerbesten." Diese Heimat fehlte ihr nun; daher wurde sie manchmal vom Heimweh gepackt. Geduld wurde ihr in Briefen von daheim empfohlen. Und die brauchte sie; denn es verging eine Woche nach der anderen ohne Entlassung. Wenn abends zu Hause der Rosenkranz gebetet wurde, nahm auch sie ihn in die Hand und betrachtete dabei die großen Geheimnisse des Erlösungswerkes Christi, und sie dankte Ihm dafür und auch Seiner heiligsten Mutter. Da wurde die Perlenkette zur Verbindung mit dem Elternhaus und mit dem Himmel. Da hatte sie im Geiste vor ihren Augen das daheim in ihrem Zimmer befindliche Jesusbild, wie es die Schwester Faustine aus Polen einst nach dem Willen Jesu gemalt hatte, wie dieser sie wie ein Freund ansieht. Da hatte sie im Geist auch die Statue der Gottesmutter vor sich, die daheim in der Nähe ihres Bettes auf dem Schreibtisch steht. Doch ihr Gebet um baldige Gesundung und Entlassung wurde noch nicht erhört. Zwar durfte sie jetzt aufstehen und im Park spazieren gehen. Doch da kam eine neue Heimsuchung über sie, indem nun Herz- und Kreislaufstörungen auftraten, die die Verlängerung ihres Heimaufenthaltes notwendig machten. Solch eine Enttäuschung!
In der Nacht zum 3. Juni 1970 wurde sie wieder mitten in der Nacht aus dem Schlaf herausgerissen von dieser unsichtbaren Macht, die sie überfiel und zu erdrücken drohte. Sie wollte sich befreien; doch ihre Arme waren wie gefesselt, wie gelähmt. In dieser unsagbaren Not kam dann doch ein Aufschrei über ihre Lippen, durch den nun die anderen Mädchen im Schlafsaal aufgeschreckt wurden. Alle strömten an ihr Bett, um zu sehen, was mit ihr los sei. Auch die Nachtschwester und der Arzt kamen. Das Bett war wieder nass geworden und musste ausgewechselt werden.
Ein paar Tage darauf wurde sie von den neugierigen Oberpfälzern bestürmt und nach der Ursache dieser nächtlichen Störung befragt. Anneliese erinnerte sich, dass sie einmal im Alter zwischen 10 und 11 Jahren auf den Kopf gefallen war. Doch da seinerzeit weder Brechreiz nachfolgte, noch laut ärztlicher Untersuchung eine Gehirnerschütterung festzustellen war, konnte dieser Sturz ihre nächtlichen Anfälle nicht verursacht haben.
Weiterhin betete sie abends, wenn die anderen vor dem Abendessen in den Gängen auf- und abgingen, vor ihrem Bett sitzend, ihren Rosenkranz. Dabei fühlte sie sich eines Abends so glücklich und geborgen unter dem Schutzmantel Mariens, wie wenn die Gottesmutter wirklich bei ihr wäre. Doch die Mädchen, die nun nach und nach hereinkamen, erschraken über sie. Ihr Gesicht kam ihnen ganz anders als sonst vor. Ihre Augen, sonst blaugrau, schauten sonderbar schwarz her, und ihre Hände sahen aus wie Pfoten mit Krallen. Dies ließen sie sich nicht ausstreiten. Anneliese jedoch fühlte sich wohl und hoffte nun wieder auf baldige Entlassung. Aber wiederum wurde es nichts damit.
Am 16. Juni kam morgens die Krankenschwester und forderte sie auf. sich reisefertig zu machen, aber nicht Richtung Heimat, sondern zu einer Untersuchung beim Nervenfacharzt, Herrn Dr. Wolfgang von Haller in Kempten. Dieser fertigte ein Hirnstrombild (EEG), das aber auch keine Störung des Gehirns aufwies und in Ordnung war wie jenes von 1969 bei Herrn Dr. Lüthy. Auch konnten epileptische Anfalle oder Muster nicht durch Anregungen ausgelöst werden. Trotzdem empfahl er medikamentöse Behandlung gegen Epilepsie. Diese Behandlung dürfte später durch den neuen Hausarzt, Herrn Dr. Kehler in Klingenberg, erfolgt sein.

Ein Teufelsgesicht zeigt sich

Als Anneliese an einem späteren Tag beim Rosenkranzgebet im Schlafsaal wieder an das vor etlichen Tagen erlebte Glückseligkeitsgefühl dachte und sich danach sehnte, zeigte sich ihr plötzlich aus der Ferne ein übergroßes, unheimliches Wesen, eine teuflische Fratze, die Blicke drohend auf sie gerichtet. Wenn es auch im nächsten Moment wieder verschwand, so war dieses Erlebnis ihr förmlich in die Glieder gefahren und hinterließ diese Vision bei ihr ein unheimliches Gefühl der Furcht. Früh hatte sie ihren Eltern geschrieben, dass sie Gott an die erste Stelle ihres Lebens stelle. War da wohl jener dagegen, den man Teufel nennt, der Widersacher Gottes und Feind der Menschen? Wollte dieser wohl seine Ansprüche anmelden? Dieses unheimliche Erlebnis brachte Anneliese niemals mehr aus ihrer Erinnerung heraus. Mit niemand aber konnte sie sich darüber aussprechen. Sie getraute sich kaum, weiterhin den Rosenkranz in die Hand zu nehmen und ihre Zuflucht zum Gebet zu suchen aus Furcht, es könnte das Unwesen wieder dagegen auftreten. Tatsächlich geschah dies noch einige Male während ihres Aufenthaltes in Mittelberg. Jedes mal erschauerte es sie aufs neue in furchtbarer Weise. Sie fühlte sich dabei gefangen wie in einem Kerker in unheimlicher Tiefe, aus dem es kein Zurück mehr geben würde. Was soll dies alles bedeuten? Soll sie etwa gar in die Gewalt des Teufels kommen, der mit seiner Beute kein Erbarmen kennen würde? W7ie soll so etwas möglich sein, da sie doch ihren Heiland liebte und verehrte!
Am 11. August hatte Dr. von Haller ein neues EEG gefertigt, das wiederum ohne Befund war. Deshalb und da Anneliese von neuen nächtlichen Anfällen nicht mehr geplagt war. durfte sie endlich am 29. August 1970 wieder nach Hause. Alle daheim hatten sich auf ihre Rückkehr gefreut: doch sie wurden - wie schon erwähnt - von ihr sehr enttäuscht. Anneliese war nicht mehr wie früher. Dafür fanden sie keine Erklärung. Ihr Vater führte ihren Zustand auf Übermüdung zurück und empfahl ihr, sich zuerst einmal auszuruhen. So begab sich Anneliese nach dem abendlichen Gebet auf ihr Zimmer. Freuen konnte sie sich aber auch hier nicht. Der Schrecken ihrer Erlebnisse steckte zu tief in ihrem Innersten. Von einem sonderbaren Bangen war sie erfasst. Auch am bald beginnenden Schulbesuch hatte sie nicht mehr die richtige Freude. Fast ein Jahr lang konnte sie ja vorher infolge» vieler Krankheiten die Schule nicht mehr besuchen, weshalb sie nun mit ihren bisherigen Klassenkameradinnen nicht in die nächsthöhere Klasse aufrücken konnte. Sie musste in der Klasse, in der sie bereits vor einem Jahr war, wieder anfangen. So war sie zwei Jahre älter als ihre neuen Klassenkameradinnen, was auch zu einer gewissen Absonderung beitrug. Mit niemand konnte sie sich zudem über ihr inneres Befinden aussprechen. So wurde sie in ihrer Klasse als eine ernste und in sich gekehrte Einzelgängerin empfunden. Ihr Zustand wirkte sich naturgemäß nicht günstig auf ihre Noten aus.
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