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 Anneliese Miche (Teil 5)

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AutorNachricht
jogi

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BeitragThema: Anneliese Miche (Teil 5)   So Mai 03, 2009 7:36 am

Auf der Suche nach priesterlichem Beistand

In jener Zeit gingen die Eltern Michel zusammen mit Anneliese auch zu Herrn Pfarrer Habiger, um ihm ihre Sorgen und den Verdacht der Besessenheit bei Anneliese vorzutragen. Er fand jedoch Anneliese als völlig normal und empfahl, einen Nervenfacharzt aufzusuchen. Dies wurde von Anneliese für zwecklos gehalten.
Beim nächsten Besuch war auch Kaplan Roth da, der sich für diesen Fall sehr interessierte. Er erzählte davon dann seinem Freund Ernst Alt, seinerzeit Kaplan der Pfarrei St. Agatha in Aschaffenburg, in nächster Nähe des Justizgebäudes und des Hauptbahnhofs gelegen. Er weihte ihn in die Angelegenheit ein, nicht nur weil er sein Freund war, sondern vor allem weil Kaplan Alt außergewöhnliche Fähigkeiten, wie Telepathie (Gedankenübertragung» und Vorahnung, aufwies. Kaum hatte Kaplan Roth den Fall Anneliese geschildert, konnte Kaplan Alt die ganze Familie Michel samt der Großmutter beschreiben, obwohl er sie erst zwei Wochen später zum ersten Mal wirklich sah. Ferner konnte er angeben, dass bei Anneliese eine große Ausstrahlung vom Kopf und vom Hals ausging.
Ein paar Tage darauf bekam Kaplan Alt Besuch von dem pensionierten Herrn Pfarrer Herrmann, der ihm je einen Brief von Frau Michel und Anneliese überbrachte. Kaum hatte er die beiden Briefe in der Hand, wurde ihm, ohne dass er sie geöffnet hatte, so übel, dass er glaubte, die Besinnung zu verlieren. Er geriet zum Erschrecken und Staunen des Herrn Pfarrer Herrmann in große Erregung. Als er abends Anneliese ins Messopfer einschloss, verspürte er vor der hl. Wandlung einen Stoß in den Rücken, und ein kalter Luftzug überwehte seinen Kopf von rückwärts. Gleichzeitig roch es stark nach Brand. Er spürte eine dämonische Atmosphäre um sich und konnte nur noch mit größter Mühe die Wandlungsworte sprechen und die hl. Messe zu Ende beten. Noch am Abend besuchte er seinen Mitbruder und berichtete ihm vom Erlebnis. Die folgende Nacht erfüllte Brandgeruch und abscheulicher Gestank sein Zimmer. Auch vernahm er lautes Gepolter in seinem Schrank. Nachdem er in seiner Not wiederholt den verstorbenen Pater Pio angerufen hatte, erfüllte ein starker Veilchenduft sein Zimmer, und die Bedrängnis hörte sofort auf. Dies erzählte er abends seinen geistlichen Mitbrüdern im Pfarrhaus „Unserer Lieben Frau", und da mussten auch diese plötzlich den Teufelsgestank wahrnehmen. Trotz Öffnung der Fenster hielt dieser noch lange an. Diese Erlebnisse hatte Kaplan Alt noch einige Male. Sie wurden geringer oder hörten auf, wenn er den Exorzismus betete.
Anneliese Michel lernte er erst ein paar Wochen später kennen. Sie machte auf ihn einen niedergeschlagenen Eindruck, hatte sie doch bisher keinen Priester gefunden, der ihr glaubte. Bei einem Gespräch mit ihr geschah es, dass sich ihr Gesicht plötzlich veränderte, ihre Augen dunkel wurden und sie nicht mehr ansprechbar war. Gleichzeitig sah er hinter ihr einen Schatten auftauchen. Auf die Frage, was los sei, sagte sie, dass sie belästigt werde. Er gab ihr den Segen, und der Spuk war verschwunden. Auch der Segen der anderen Priester brachte ihr Erleichterungen. Ferner half die priesterliche Anteilnahme des Herrn Kaplan Alt ihr zu einer besseren Gemütsverfassung, wenn sie auch weiterhin den dämonischen Belästigungen ausgesetzt war.

Trotzdem Studium in Würzburg und Freundschaft mit einem jungen Herrn

Anneliese bekam wieder Mut, nun das Studium in Pädagogik und Theologie in Würzburg zu beginnen. Sie wohnte im Ferdinandeum in Würzburg.
Einige ihrer früheren Freundinnen bzw. Schulkameradinnen von Aschaffenburg waren auch hier an der PH, so Ursula Kuzay. die ihre Zimmergenossin wurde. Gerne besuchte sie in Würzburg einige Kirchen. So hielt sie sich viel in der Anbetungskapelle der Neumünsterkirche im Stadtkern auf. Anneliese blühte sichtlich auf. als sie bei einem Tanz im Ferdinandeum mit dem Studenten Peter H. zusammenkam, dessen Zuneigung sie sofort gewann. Allen ihren Freundinnen und Bekannten fiel auf, dass sie nun wie ausgewechselt war. Sie besuchten meist gemeinsam die Vorlesungen. Doch nach zwei Wochen eröffnete Anneliese ihrem Freund, dass es keinen Zweck habe, die Freundschaft aufrechtzuerhalten. Peter war über diese Mitteilung wie aus den Wolken gefallen und ließ sich nicht abweisen, auch als sie nun ihre Absicht mit ihren Depressionen zu begründen versuchte. Sie konnte es ihm vorerst noch nicht näher erklären. In ihrer Ehrlichkeit wollte sie ihm eine spätere Enttäuschung ersparen und deshalb gleich Schluss machen. Aber Peter ließ sich nicht abschütteln. Und dies war gut so für Anneliese; denn notwendig sollte sie ihn noch brauchen.

Weitere ärztliche Behandlung

Am 27.11.1973 suchte Anneliese den Assistenzarzt Herrn Dr. Lenner im Institut für Psychologie und Therapie in Würzburg auf und schilderte ihm ihre Schwierigkeiten. Von den Eltern und Priestern war ihr nämlich immer wieder empfohlen worden, in ärztlicher Behandlung zu bleiben. Dr. Lenner bestellte sie zu weiteren Gesprächen für den 11.12.73, 29.1.74 und 7.5.74. Sie konnte ihm jedoch nicht alles sagen, was notwendig gewesen wäre, so die Sache mit den Teufelsfratzen. Es fehlte das nötige Vertrauen. Am 20.11.73 hatte sie zum 7. und letzten Mal von Herrn Dr. Lüthy die Arznei Zentropil verordnet bekommen, ohne dass sie einen Erfolg verspürte. Auch Herr Dr. Lenner vermutete auf Grund ihrer Schilderung bei ihr Epilepsie und verwies sie an Frau Direktor Dr. Schleip, in deren Sprechstunde sie am 28.11.73 erschien. Am 4.12.73 fertigte diese ein Hirnstrombild von ihr, das nun epileptische Musterhinweise auf herdförmige Hirnschädigung im linken Schläfenbereich aufwies. Mindestens fünfmal war sie in der Vergangenheit bei Hirnstromaufnahmen organisch gesund befunden worden. Es muss daher diese nun festgestellte Hirnschädigung als eine Folge der verabreichten Arznei Zentropil betrachtet werden. Die im April 1973 aufgetretenen Röteln hätten ein Warnzeichen für die Ärzte sein müssen, Epilepsie bei ihr anzunehmen und Zentropil anzuwenden. Nun wurde die Arznei Tegretal verordnet, die wirken konnte, da ja jetzt eine echte Hirnschädigung vorlag. Sie baute sich schnell ab. Bereits am 17.12.73 stellte man eine ,,merkliche Besserung" fest. Das Hirnstrombild vom 18.4.74 zeigte „nur noch Anhaltspunkte für Schläfenepilepsie links", und das Hirnstrombild vom 25.1.75 weist „Beschwerdenfreiheit" auf. Zufrieden war man auch noch am 13.6.75. Doch Tegretal wurde weiterhin verordnet! Auch der Hausarzt Dr. Kehler verordnete diese Arznei im Juli 1975. am 7.10.75 und am 31.10.75 sowie nochmals am 1.12.75. Vom Hausarzt des Ferdinandeums, Herrn Dr. Wolpert, wurde noch am 9.3.76 Tegretal verordnet. Anneliese brachte jedoch auch mit Hilfe von Tegretal weder die Fratzen noch dem Gestank noch die dadurch entstandenen Depressionen los. Von den Fratzen und dem Gestank erzählte sie ihrem Peter erst im Dezember 1973. Auf dessen Einwände, es könnten dies Halluzinationen sein, sagte sie ihm, dass auch ihre Angehörigen den Gestank und das Gepolter wahrgenommen hätten.
Zum 18.1.1974 wurde Kaplan Alt nun Pfarrer in Ettleben, einige Kilometer südwestlich von Schweinfurt gelegen. Dies ermöglichte Anneliese, ihn ab und zu von Würzburg aus an seinem neuen Wirkungsort aufzusuchen. Sein Gebet und Segen wirkten ja wohltuend auf sie. Weiterhin empfahl er ihr, in ärztlicher Behandlung zu bleiben; denn er glaubte, dass sie auch einen Schaden im Hirn habe. Anscheinend hatte er die bei ihr i festgestellte starke Ausstrahlung des Gehirns für einen Krankheitsherd! statt für den Arbeitsplatz der Dämonen gehalten.
In der Faschingszeit wollte Peter seine Anneliese gerne zum Tanzen mitnehmen. Doch Anneliese, die früher nicht verstehen konnte, warum ihre Mutter gegen das Tanzen war, hatte infolge ihrer Erlebnisse und Depressionen nunmehr keine Freude mehr „an diesem unsinnigen Herumhüpfen und Blödeln".

Keine Besserung

Im März 1974 steigerte sich bei ihr die Unruhe. Es war Fastenzeit. Obwohl sie die verordneten Tabletten Tegretal regelmäßig nahm, tauchten Fratzen immer stärker auf. Beten konnte sie nur mit Mühe. Auch beim Beichten hatte sie Schwierigkeiten, alles zu bekennen.
Als sie einmal nach einer Lehrprobe vorübergehend eine halbseitige Lähmung erlitt, vermutete Herr Dr. Lenner natürlich als Ursache wieder die Epilepsie. Dass die Arznei Tegretal daran schuld sein konnte, daran dachte er vermutlich nicht. Herr Pfarrer Alt glaubte an die Möglichkeit der dämonischen Be- bzw. Umsessenheit, hatte er doch schon so viele Dinge im Umgang mit Anneliese erlebt, die keineswegs mit Epilepsie erklärt werden konnten. Gelegentlich eines Besuches seines Bischofs in Ettleben hatte er ihm bereits von seinem von Aschaffenburg mitgebrachten Seelsorgsfall berichtet. Frau Thea Hein hatte ihn gedrängt, etwas beim Bischof zwecks Genehmigung des Exorzismus zu unternehmen. Daher beantragte er denselben mit ausführlicher Begründung im Schreiben vom 30.9. 1974. Der feierliche Exorzismus wurde aber noch nicht genehmigt, sondern der Auftrag gegeben, Anneliese weiterhin zu beobachten. Anneliese musste sich daher vorerst mit dem priesterlichen Gebet und Segen von Herrn Pfarrer Alt zufrieden geben. Sie spürte stets dabei große Erleichterung.
Da sie noch keine Hilfe von der Kirche erwarten konnte, beschloss sie, sich verstärkt dem Gebete hinzuwenden. So unternahm sie noch 1974 weitere Wallfahrten nach San Damiano. Von ihren bisherigen Freundinnen zog sie sich immer mehr zurück, da diese nicht viel Verständnis für ihren Gebetseifer aufbrachten. Dafür schloss sie sich einer kleinen Gebetsgemeinschaft an, die an der Tradition festhielt. Für manche Neuerungen in der Liturgie war sie nicht eingenommen. Auch mit Peter kam sie nicht mehr so viel zusammen. Doch benutzte sie dessen Volkswagen, nachdem sie ihren Führerschein erworben hatte. Am 28.2.1975 hatte sie eine Lehrprobe mit „gut" hinter sich gebracht.
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