Alles über Geister und Poltergeister
 
StartseitePortalFAQSuchenAnmeldenLogin
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 
Rechercher Fortgeschrittene Suche
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Statistik
Wir haben 16 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Spukwesen.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 262 Beiträge geschrieben zu 116 Themen
Die neuesten Themen
» Nachtrag zu Mottenmann
So Feb 24, 2013 12:00 pm von Spukwesen

» Geister Video
So Feb 24, 2013 11:21 am von Spukwesen

» Mehrer Poltergeiste Videos
So Feb 24, 2013 10:57 am von Spukwesen

» Himmelsgirl
So Feb 24, 2013 10:50 am von Spukwesen

» Poltergeist auf dem Dachboden
So Feb 24, 2013 10:42 am von Spukwesen

» Poltergeist in einer Wohnung
So Feb 24, 2013 10:38 am von Spukwesen

» Poltergeister Video
So Feb 24, 2013 10:32 am von Spukwesen

» Ein Hammer Video
So Feb 24, 2013 9:48 am von Spukwesen

» Schaut euch das an und entscheidet selber ob Fake oder echt
So Feb 24, 2013 9:36 am von Spukwesen

Wer ist online?
Insgesamt sind 2 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 2 Gäste

Keine

Der Rekord liegt bei 26 Benutzern am Sa Okt 10, 2009 7:04 am

Teilen | 
 

 Anneliese Michel (Teil 2)

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
jogi

avatar

Anzahl der Beiträge : 86
Anmeldedatum : 21.02.09
Alter : 39

BeitragThema: Anneliese Michel (Teil 2)   So Mai 03, 2009 7:32 am

Erste Krankheit

Doch während die jüngeren Schwestern quicklebendig und gesund waren, wurde Anneliese bald von dieser, bald von jener Krankheit befallen, die die jeweils zugezogenen Ärzte als Kinderkrankheiten betrachteten. Innerhalb der ersten fünf Lebensjahre bekam Anneliese nacheinander: Masern, Ziegenpeter (Mumps) und Scharlach.

Schulzeit

Anneliese blieb dadurch schmächtig, weshalb sie auf Anraten der Lehrerin ein Jahr später, also 1959, in die Volksschule kam. Trotzdem war sie bei der Erstkommunion das zarteste Kommunionkind. Die Volksschulzeit ging schnell vorüber; denn da sie gute Fähigkeiten zeigte, wechselt sie nach der 6. Klasse ins Dalberggymnasium in Aschaffenburg über. Diese Schule ist benannt nach einem früheren Fürstbischof. Die werktägliche Fahrt zur Schule mit dem Zug machte ihr Spaß. Man konnte dabei so richtig die schöne Landschaft genießen, an den Abhängen und zeitweise am Main entlang und über den Main hinüber. Jede Jahreszeit hat ja ihren besonderen Reiz, ihren Zauber, und die Gedanken konnten dabei spazieren gehen. Man traf sich bereits im Zug mit Schul- und Klassenkameradinnen, und es entwickelte sich mit einigen eine Freundschaft, so mit Marieluise Burdich. Diese erinnerte sich als Zeugin beim Aschaffenburger Prozess, dass Anneliese fröhlich und zum Spaß aufgelegt war. Abwechslung gab es auch daheim. Weil Sport für die Gesundheit gut ist, war Anneliese Mitglied in einem örtlichen Sportverein. Sie ließ sich Unterricht im Klavier- und Akkordeonspielen geben. In ihrem Zimmer wird noch ein Zettel aufbewahrt, auf welchem sie sich zum Klavierunterricht angemeldet hat. An den Sonntagen ging es regelmäßig mit den Eltern zum Gottesdienst, manchmal auch werktags. Abends wurde gelegentlich in der Familie der Rosenkranz gebetet. So war es Tradition. Und wenn Herr Michel am Wochenende Zeit hatte, wurde ein kleiner Ausflug in Gottes herrliche Natur unternommen mit mehrstimmige; Gesang, Instrumentenmusik und der nötigen Brotzeit. Klingenberg liegt ja am südlichen Rand des wald- und bergreichen Spessart. Vom Süden schauen die Höhen des Odenwaldes herüber. Manchmal durfte Anneliese auch einen Vetter des Vaters besuchen, der in Mömbris Schullehrer war. Vielleicht kam da der Gedanke und Wunsch auf, auch den Lehrberuf zu ergreifen. Bei ihren durchwegs guten Noten hatte sie die gute Aussicht, das Abitur zu meistern. Frau Michel war um ihre Kinder besorgt, wenn sie abends einmal außer Haus mussten. Sie war sich im Gegensatz zu manch anderen Eltern ihrer Verantwortung für die Kinder wohl bewusst. Sie sagte sich, dass man die Gnaden, die man für die Bewältigung der Mühen des Ehestandes benötigt, sich bereits durch ein enthaltsames Leben vor der Ehe verdienen muss. Ihre Kinder sollten einmal rein in die Ehe eingehen. Voller Ideale war auch Anneliese. Die Fahrt von und zu der Schule brachte es wohl mit sich, dass sie auch einmal einem jungen Mann gegenübersaß, der vielleicht ihren Vorstellungen entsprechen würde. 9 bildete sich die erste harmlose Freundschaft. Wie mag sie da geträumt haben von einem künftigen Ehe- und Familienglück?! Die Zukunft kam anders.

Sonderbare Anfälle

Als nach dem Beginn des neuen Schuljahres 1968/69 Anneliese und ihre Freundin Marieluise Burdich im Zug nebeneinander saßen, wurde Annneliese ganz kurz von einer Art Ohnmacht befallen. Ihre Gedanken waren wie entschwunden, ihr Gehirn wie ausgeschaltet. Marie bemerkte dies und erschrak. Doch der Zustand währte nur kurz, und man lachte gleich darüber, nicht ahnend, welche Ursache diese Störung hatte, und was noch kommen werde. Und es kam bald schlimmer. In der folgenden Nacht wachte Anneliese plötzlich auf. Es war ihr, als würde ein übermächtiges Wesen auf ihr lasten und ihr den Atem nehmen. Sie wollte ihre im Nachbarbett schlafende Schwester rufen, konnte aber nicht. Sie war wie gelähmt. Nur mit ihren Gedanken konnte sie sich zur Muttergottes wenden. So plötzlich aber, wie dieser Anfall gekommen war. war er nach einigen Minuten wieder verschwunden. Aber das Bett war bei dieser nächtlichen Störung nass geworden, so dass sie das Bettuch auswechseln musste. Morgens fühlte sie sich noch wie erschlagen und nicht fähig, zur Schule zu fahren. Als sie dies ihrer Mutter erzählte, wurde diese von neuer Sorge erfüllt. Doch wiederholte sich diese Sache vorerst nicht mehr. Anneliese erholte sich wieder, machte ihre Schularbeiten gut und holte sich gelegentlich Entspannung beim Tennisspielen. Die lange erwarteten Sommerferien 1969 begannen. Anneliese wollte sie richtig zu Hause genießen. Die Halbzeit war bereits vorüber, da erlebte sie wie vor fast einem Jahr den Anfall wieder; am Tag eine kurze Besinnungslosigkeit und in der Nacht darauf das plötzliche Erwachen mit Atemnot, Lähmung der Arme und des ganzen Körpers. Wiederum war sie unfähig, um Hilfe zu rufen; wiederum war das Bettuch nass geworden und musste ausgewechselt werden. Die Mutter erfuhr morgens davon und ging eiligst zum Hausarzt, Herrn Dr. Gerhard Vogt. Dieser empfahl ihr,'mit Anneliese zum Nervenarzt. Herrn Dr. Lüthy in Aschaffenburg, zu gehen. Sorgen machten sich Mutter und Tochter unterwegs darüber, was dies für eine Krankheit sein soll. Was wird aus ihrem Traum, das Abitur zu erreichen und Lehrerin zu werden? Was wird aus den anderen Träumen? Herr Dr. Lüthy konnte jedoch bei der neurologischen Untersuchung keinen krankhaften Befund finden. Die Untersuchung vom 27. 8. 1969 war negativ, d. h. das gefertigte Hirnstrombild war in Ordnung. Es zeigte sich also keine Spur einer Hirnverletzung oder sonstigen Störung im Gehirn. Trotzdem vermutete der Arzt ein zerebrales Anfallsleiden, eine Grand-mal-Epilepsie. Von der Verordnung einer Arznei sah er aber ab, da die Anfälle zeitlich weit auseinander lagen.
Nach oben Nach unten
http://www.geister.npage.eu
 
Anneliese Michel (Teil 2)
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Deutschland von oben!
» Unsere Geschichte 1 Teil
» Jerusalem ~ Königreich der Himmel
» Juden & Muslime. So nah. Und doch so fern! (1/4)
» Unsere Geschichte 2 Teil

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Alles über Geister und Poltergeister :: Teufelsaustreibung/Bessenheit-
Gehe zu: