Alles über Geister und Poltergeister
 
StartseitePortalFAQSuchenAnmeldenLogin
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 
Rechercher Fortgeschrittene Suche
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Statistik
Wir haben 16 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Spukwesen.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 262 Beiträge geschrieben zu 116 Themen
Die neuesten Themen
» Nachtrag zu Mottenmann
So Feb 24, 2013 12:00 pm von Spukwesen

» Geister Video
So Feb 24, 2013 11:21 am von Spukwesen

» Mehrer Poltergeiste Videos
So Feb 24, 2013 10:57 am von Spukwesen

» Himmelsgirl
So Feb 24, 2013 10:50 am von Spukwesen

» Poltergeist auf dem Dachboden
So Feb 24, 2013 10:42 am von Spukwesen

» Poltergeist in einer Wohnung
So Feb 24, 2013 10:38 am von Spukwesen

» Poltergeister Video
So Feb 24, 2013 10:32 am von Spukwesen

» Ein Hammer Video
So Feb 24, 2013 9:48 am von Spukwesen

» Schaut euch das an und entscheidet selber ob Fake oder echt
So Feb 24, 2013 9:36 am von Spukwesen

Wer ist online?
Insgesamt ist 1 Benutzer online: 0 Angemeldete, kein Unsichtbarer und 1 Gast

Keine

Der Rekord liegt bei 26 Benutzern am Sa Okt 10, 2009 7:04 am

Austausch | 
 

 Anneliese Michel (Teil 6)

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
jogi

avatar

Anzahl der Beiträge : 86
Anmeldedatum : 21.02.09
Alter : 39

BeitragThema: Anneliese Michel (Teil 6)   So Mai 03, 2009 7:37 am

Verschlechterung trotz Arzt und Arznei

Doch nach und nach verschlechterte sich ihr Zustand wieder, so dass sie manchmal tagelang das Bett hüten musste. Sie sah blass aus und war sehr bedrückt. Offensichtlich sah sie eine neue Drangsal auf sich zukommen. Sie kam, indem sie zunächst an Appetitlosigkeit litt und in ihrer Zulassungsarbeit nicht vorankam. Wenn eine ihrer neuen Freundinnen in ihrem Zimmer für sie im stillen betete, so bat sie. dies zu unterlassen. Sie bekam große Abneigung gegen geweihte Gegenstände, wie Bilder und Weihwasser, warf den Rosenkranz weg oder schüttete Wasser aus San Damiano auf den Boden. Sie konnte nur bis zur Kirchentüre gehen, nicht aber in die Kirche hinein. Ihre Beine wurden, wie ihre Begleitung bemerkte, ganz steif. Es kam vor, dass mitten in einem Gespräch mit einer Freundin oder mit Peter sich plötzlich ihr Gesicht zu einer Fratze veränderte, so dass diese ihren Zustand der Besessenheit zuschrieben. Auch Herr Pfarrer Alt war dadurch zu dieser Ansicht gekommen. Sein Gebet und Segen zeigten nun keine Wirkung mehr. Trotzdem bat sie ihn in ihrer Not, sie in Würzburg zu besuchen. Er fand sie ganz verzweifelt vor. Sie äußerte, das Gefühl zu haben, verdammt zu sein. Sein Segen hatte kaum Wirkung. Dagegen bemerkte er, dass eine große unerklärliche Kälte von ihr ausging. Als er still den Exorzismus betete, zerriss sie laut schreiend ihren Rosenkranz. Dem herbeigeholten Peter schrie sie in drohender Haltung und mit veränderter Stimme zu: „Peter, raus!"

Von dämonischer Besessenheit überzeugt

Herr Pfarrer Alt fand auf dem Schreibtisch von Anneliese einen Zettel, auf welchem sie ihre Hoffnungslosigkeit zum Ausdruck gebracht hatte. Sie schrieb von einem Damm, den sie braucht, um sich gegen die Macht behaupten zu können, die sie zu vernichten drohe. Die telefonisch herbeigeholten Eltern nahmen ihre Anneliese am 17.7.75 mit nach Hause. Dort konnte sie wieder essen; sonst aber blieben ihre Zustände unverändert. Sie konnte nicht mehr beten. Frau Thea Kein kümmerte sich immer wieder um sie und empfahl, anstelle des so weit entfernt wohnenden Herrn Pfarrer Alt den Kaplan Roth zuzuziehen. Als dieser dann kam, traf er im Wohnzimmer, in welchem sich vorher Anneliese aufgehalten hatte, einen furchtbaren Gestank an. Obwohl ihr vom Kommen des Kaplans vorher nichts gesagt worden war, wusste sie davon und sagte: „Der Roth, dieser Hund, kommt auch." In der Küche traf er Anneliese an. Bei seinem Eintreten rannte sie sofort in drohender Haltung auf ihn los, blieb aber kurz vor ihm stehen und ging wieder zurück. Dies wiederholte sich. Dann tobte sie und schrie: „Gehen Sie raus, Sie quälen mich!" Sie zerfetzte einen Rosenkranz und warf ihn zu Boden. Als Kaplan Roth aus seiner Brusttasche ein Kreuz herausnehmen wollte, um sie zu segnen, tobte sie, nahm einen Kanister Wasser aus San Damiano und wollte nach ihm werfen. Doch der Kanister blieb zunächst in der Luft stehen und fiel dann neben ihr zu Boden.
Kaplan Roth war nun voll überzeugt, dass Anneliese vom Teufel besessen sei, und berichtete seinem Freund, Herrn Pfarrer Alt, von dem Erlebnis. Dieser hatte die gleiche Erkenntnis auch bereits seit Wochen, und auf das Drängen der Familie Michel bat er seinen Bischof telefonisch um die Erlaubnis des Exorzismus. Doch der Bischof mahnte wieder zur Geduld. Darum wollte Herr Pfarrer Alt dem Bischof persönlich die Notwendigkeit der sofortigen Anwendung des großen Exorzismus vortragen. Unterdessen aber war der Bischof in den Urlaub abgereist. Fernmündlich erreichte Herr Pfarrer Alt dann die Genehmigung zum kleinen Exorzismus.
Ende Juli 1975 hatte Peter die vorübergehende Befreiung der Anneliese von der dämonischen Belästigung dazu benutzt, sie nach Würzburg zu fahren, damit sie sich für das nächste Semester eintragen konnte. Auf dem Heimweg von einem Einkauf in Würzburg änderte sich plötzlich ihr Gesichtsausdruck und versteiften sich ihre Beine, so dass sie lange Zeit brauchten, bis sie das Ferdinandeum erreichten. Vor einem Kruzifix in ihrem Zimmer knurrte sie wie ein Tier, knirschte mit den Zähnen und blickte hasserfüllt zum Kreuz. Daher fuhr Peter sie sofort nach Klingenberg zurück. Wenige Tage darauf beteten Herr Pfarrer Alt und Kaplan Roth gemeinsam den kleinen Exorzismus nach Papst Leo XIII.. Anneliese fing an zu wimmern und bat aufzuhören, da es brenne. Sie versuchte, Herrn Pfarrer Alt das Gebetbuch aus der Hand zu schlagen. Nur kurz wurde die Krise bei ihr unterbrochen; dann ging das Wimmern wieder weiter.
Einige Tage darauf fuhr Herr Pfarrer Alt in Urlaub und berichtete von seinem Aufenthaltsort aus seinem Bischof, wobei er zum Ausdruck brachte, dass sich durch den angewandten kleinen Exorzismus Anneliese zwar etwas beruhigt, jedoch nicht wesentlich gebessert habe. Tatsächlich war bald darauf im Hause Michel der Teufel erneut los in einer Weise, wie dies bisher noch nicht der Fall war.

Furchtbare Bedrängnis durch die Dämonen

Die Bedrängnis der Anneliese durch die Dämonen muss in jener Zeit furchtbar gewesen sein. Mitten in der Nacht fegte sie wie eine Hexe durch das Haus und trieb Eltern und Geschwister aus dem Bett mit dem Ruf: ,,Wir da unten haben auch keine Ruh!" Tagelang konnte sie kaum mehr schlafen und schrie die Nacht hindurch: „Mein Jesus, Verzeihung und Barmherzigkeit, Verzeihung und Barmherzigkeit!"
Sie rannte hinauf zum Boden oder in den Keller wie ein Geißbock und wälzte sich nackt im Kohlenstaub. Im Innern glühend vor Hitze, suchte sie Kühlung im eiskalten W7asser in einem Waschkessel, steckte den Kopf m die Toilette, riss sich die Kleider vom Leihe, presste ihr Gesicht auf den Boden und lehnte jede Hilfe durch die Angehörigen ab. weil sie sonst noch Schlimmeres auf sich hätte nehmen müssen. Sie durfte nicht im Bett liegen, sondern musste sich mit dem blanken Boden zufrieden geben. Ihre Halsmuskeln wurden steif wie Stahl, so dass sie nicht schlucken konnte und nur ab und zu etwas Flüssiges hinunterbrachte.
Frau Thea Hein weiß zu berichten, dass sie, die das Doppelte an Gewicht hatte wie Anneliese, von ihr wie eine Puppe unter den Arm genommen und vom Zimmer hinaus- und hereingetragen wurde. Der Schwester Roswitha passierte es, dass sie von Anneliese wie ein Gegenstand auf den Boden hingeschleudert wurde.
Während sie Essbares trotz Hunger nicht essen durfte, musste sie Kohlen kauen, Fliegen und Spinnen verzehren und ihren eigenen Urin vom Boden aufsaugen. Niemand ihrer Angehörigen war vor ihren Schlägen. Stößen und Bissen sicher. Ihr Gesicht war von Hass verzerrt, wenn sie jemand küsste. Alles, was geweiht war, war ihr verhasst. Wasser aus San Damiano goss sie auf den Boden, zerfetzte Rosenkränze, zerschmetterte Kruzifixe. Kamen Priester, so wurden diese von ihr angegriffen. Hielt ein Priester seine geweihten Hände über sie, so befahl sie: „Nehmen Sie Ihre Pfote weg, das brennt wie Feuer!" Betete ein Priester still ein exorzistisches Gebet, so hatte sie das Gefühl, als hätte sie ihre Hand in einem Wespennest stecken
Nach oben Nach unten
http://www.geister.npage.eu
 
Anneliese Michel (Teil 6)
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Deutschland von oben!
» Unsere Geschichte 1 Teil
» Jerusalem ~ Königreich der Himmel
» Juden & Muslime. So nah. Und doch so fern! (1/4)
» Unsere Geschichte 2 Teil

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Alles über Geister und Poltergeister :: Teufelsaustreibung/Bessenheit-
Gehe zu: